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Kunstschule Offenburg
Weingartenstrasse 34b
77654 Offenburg
Telefon: +49 781-9364-300
Telefax: +49 781-9364-312
E-Mail:
mail@kunstschule-offenburg.de




Jahresprogramm
2010/2011

>> PDF-Download



Programm-Heft
Kunstsommer 2010

>> PDF-Download


Das Malspiel - Theorie und Praxis

Fortbildungen
zur Closlieuarbeit
nach Arno Stern

 
KUNSTTHEORIE


Kunst und Architektur


Architektur im Zeitalter des Pop

Die Beziehung zwischen Architektur und Kunst lässt sich nicht nur in der Renaissance beobachten, auch im Zeitalter des Pop wurden Elemente in Bauten und Bildern „collagiert“ und zitiert. Gemeinsamkeiten finden sich nicht nur in der Wahl der Materialien. Eine Betrachtung über die Beziehungen Bild, Text und Bau.

Gudrun Caroline Flach
Freitag, 18.03.11
19:00 - 21:30 Uhr
1 Termin
3 Unterrichtsstunden
Kunstschule, Atelier 4
10,00 €
204484


Die Bedeutung des Lichtes in der Architektur
Teil 3: Licht und Raum


Ein Diskurs zum Thema Licht. Seine Bedeutung in der Architektur und die Einflüsse Bildender Künstler werden in drei Themenbereichen erarbeitet und diskutiert. Der dritte Diskurs beschäftigt sich mit der Beziehung von Licht und Raum. Hell- Dunkel als Gegensatz; geschlossener und fließender Raum, Nordlicht oder Südlicht, die Konturen im Raum verändern sich. Wie wird der Raum vom Licht beeinflusst? Sind Fensteröffnungen als architektonische Maßnahme zu verstehen? Ein Diskurs über die Choreografie des Lichtes anhand von Fallbeispielen.

Gudrun Caroline Flach
Freitag, 25.03.11
18:30 - 21:30 Uhr
1 Termin
4 Unterrichtsstunden
Kunstschule, Atelier 4
10,00 €
204483



Kunstgeschichte im Gespräch

Wege zur zeitgenössischen Kunst

Die Kunstschule bietet einmal monatlich, immer Mittwochabends, ein neues Forum für den Bereich der Kunstgeschichte an. Durch unterschiedliche thematische Schwerpunkte führen die Kunstgespräche auf besondere Art und Weise in die Geschichte der Kunst ein. Sie öffnen interessierten Laien einen Diskussions- und Gesprächsraum, der durch anschauliches Bildmaterial unterstützt wird. Diese Form der Vermittlung und aktiver Teilnahme bietet Ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Eindrücke auszusprechen, Gesehenes zu beschreiben, Zuzuhören, den Blick zu schärfen und so ein eigenes, vertieftes Verhältnis zu den Künsten zu formen.
Sie können sich für die Teilnahme zwischen 1 - 9 Terminen entscheiden. Die Kosten betragen pro Termin 10,- Euro.


Aufbruch zwischen Klassizität und Expression

Zu Unrecht steht die Plastik der frühen Moderne im Schatten der Malerei. Deshalb rücken wir die Skulptur zwischen 1900 und 1945 mit drei Kunstgesprächen ins Zentrum:
Die Spannbreite zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen Klassizität und Expression/ avantgardistischen Positionen war groß. Maillols Klassizität und Rodins alle jüngeren Bildhauer. Kühn machte Rodin aus einem predigenden Täufer Johannes einen „Schreitenden Mann“ ohne Kopf und Arme. Es ging um Bewegung schlechthin. Ein Rest des Klassischen steckt in der Haltung der großen „Sich kämmenden Frau“ von Alexander Archipenko. Aber mit der Aushöhlung des Kopfes - genauer gesagt: mit der Andeutung des Gesichts durch eine Hohlform - kündigt sich das große Zukunftsthema der modernen Plastik an: die Durchdringung von Masse und Leere, die Gleichwertigkeit von Volumen und Raum.

Dr. Monika Joggerst
Mittwoch, 13.10.10
19:30 - 21:30 Uhr
1 Termin
3 Unterrichtsstunden
Musikschule Raum 101
10,00 €
204601


Ersehnte Ursprünglichkeit

Als Reaktion auf die industrielle Revolution im 19. Jh. kommt in der Kunst die Sehnsucht nach irdischen Paradiesen auf. Diese Entwicklung hing mit der Kolonialisierung zusammen. Sie rückte die fernen Hochkulturen Japans oder Chinas ebenso ins Blickfeld wie die Stammeskulturen Ozeaniens, Schwarzafrikas oder Mittel- und Südamerikas. Aus europäischer Sicht erschienen die Lebensweisen und die künstlerischen Zeugnisse dieser fernen Welten wie unverbrauchte Quellen. Sie lösten auf unterschiedliche Weisen eine Rückbesinnung auf verschüttete Kräfte der Kreativität aus.

Dr. Monika Joggerst
Mittwoch, 17.11.10
19:30 - 21:30 Uhr
1 Termin
3 Unterrichtsstunden
Musikschule Raum 101
10,00 €
204602


Schock und Charme der Dinge

Seit Jahrtausenden hatte die menschliche Gestalt die Plastik beherrscht. Daher kam es einem Umsturz gleich, als Marcel Duchamp 1913 zwei Gegenstände des Alltags auswählte und unverändert kombinierte: Das Fahrrad-Rad. Der Schock war perfekt. Es konnte keine radikalere Gegenbehauptung zum Vormarsch der gegenstandslosen Kunst geben. Damit war in der Plastik ein Damm gebrochen. Für die Künstler der Dada-Bewegung wurde das Aufeinandertreffen unerwarteter Dinge geradezu zum Zunder plastischer Intentionen. Die Evokationskraft der Dinge wurde eine unerschöpfliche Quelle plastischer Erfindungen. Dieser Provokation gegenüber drohte das alte Bildhauerthema der menschlichen Gestalt ins Hintertreffen zu geraten. Zudem geriet es mit der Kunst des Nationalsozialismus in eine Sackgasse. Es bedurfte der besonderen Anstrengung von Künstlern wie Alberto Giacometti, das Menschenbild zeitgemäß zu erneuern. Er setzte den Nachkriegstrends einer abstrakten Weltsprache der Kunst eine humane Dimension entgegen.

Dr. Monika Joggerst
Mittwoch, 15.12.10
19:30 - 21:30 Uhr
1 Termin
3 Unterrichtsstunden
Musikschule Raum 101
10,00 €
204603


Sandro Botticelli

Botticelli inspirierte die englischen Präraffaeliten, eine im Revolutionsjahr 1848 gegründete Künstlervereinigung, die die bedeutendste englische Künstlergruppe des 19. Jahrhunderts war. Ihr Ziel: Rettung der Kunst von der Trivialität und Sterilität der Akademiemalerei. Kunst sollte Ausdruck sozialer und politischer Verpflichtung sein. Ihr Ideal war das Mittelalter, vor allem die italienische Malerei vor Raffael, daher der Name der Gruppe. Burnes-Jones gehörte zur zweiten Generation präraffaelitischer Künstler. Die politischen Utopien der frühen Präraffaeliten teilte er nicht mehr. Mit William Morris strebte er ein Gesamtkunstwerk an, das ein bis zur Dekadenz verfeinertes Gegenbild der Industriegesellschaft darstellte mit ihren rauchenden Schloten und sozialen Problemen (Ästhetizismus). Burne-Jones wurde mit seiner tiefgründigen Malerei zum Vorläufer des Symbolismus und des Jugendstils.

Dr. Monika Joggerst
Mittwoch, 19.01.11
19:30 - 21:30 Uhr
1 Termin
3 Unterrichtsstunden
Musikschule Raum 101
10,00 €
204604


Die Präraffaeliten

Botticelli inspirierte die englischen Präraffaeliten, eine im Revolutionsjahr 1848 gegründete Künstlervereinigung, die die bedeutendste englische Künstlergruppe des 19. Jahrhunderts war. Ihr Ziel: Rettung der Kunst von der Trivialität und Sterilität der Akademiemalerei. Kunst sollte Ausdruck sozialer und politischer Verpflichtung sein. Ihr Ideal war das Mittelalter, vor allem die italienische Malerei vor Raffael, daher der Name der Gruppe. Burnes-Jones gehörte zur zweiten Generation präraffaelitischer Künstler. Die politischen Utopien der frühen Präraffaeliten teilte er nicht mehr. Mit William Morris strebte er ein Gesamtkunstwerk an, das ein bis zur Dekadenz verfeinertes Gegenbild der Industriegesellschaft darstellte mit ihren rauchenden Schloten und sozialen Problemen (Ästhetizismus). Burne-Jones wurde mit seiner tiefgründigen Malerei zum Vorläufer des Symbolismus und des Jugendstils.

Dr. Monika Joggerst
Mittwoch, 16.02.11
19:30 - 21:30 Uhr
1 Termin
3 Unterrichtsstunden
Musikschule Raum 101
10,00 €
204605


Impressionistinnen Teil 2

Jeder kennt die Namen berühmter Impressionisten - Manet, Monet, Degas, Renoir, Pissarro - doch weniger bekannt ist, dass es in ihrem Kreis auch bedeutende Malerinnen gab. Das Werk von Berthe Morisot haben wir letztes Jahr kennen gelernt. Nun folgen 3 weitere, wichtige Impressionistinnen. Die Amerikanerin Mary Cassatt konnte als Einzige an der Akademie studieren, weil die Universitäten in den USA schon 1844 Frauen aufnahmen. In Frankreich hingegen öffneten sich die Akademien erst 1896 - ein Jahr nach Morisots Tod. In Paris entwickelte Cassatt ihren kraftvollen + höchst individuellen Stil. Eva Gonzalès war die Schülerin von Eduard Manet. Sie hinterließ ein qualitätvolles, durch ihren frühen Tod im Kindbett jedoch weniger umfangreiches Werk. Auch Marie Bracquemond stellte mit den Impressionisten aus, geriet aber in Konkurrenz zu ihrem Mann Félix Bracquemond. Sie gab die Malerei schließlich um des Familienfriedens willen auf. Alle diese Künstlerinnen malten hochkarätige Bilder, die ihren männlichen Kollegen in nichts nachstanden.

Dr. Monika Joggerst
Mittwoch, 16.03.11
19:30 - 21:30 Uhr
1 Termin
3 Unterrichtsstunden
Musikschule Raum 101
10,00 €
204606


Exkursion ins Musée Würth France Erstein

Anfang der 1950er-Jahre übernahm der junge Reinhold Würth im Alter von 19 Jahren die Leitung der elterlichen Schraubengroßhandlung in Künzelsau. Ihm gelang gleichzeitig der Aufbau eines internationalen Handelsunternehmens und einer der bedeutendsten Unternehmenssammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst in Europa: 1991 gründete er das Museum Würth in Künzelsau, 2001 die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall und 2008 das Musée Würth in Erstein. Mit wechselnden Ausstellungen sollen nicht nur die Firmenmitarbeiter angesprochen werden, sondern alle Kunstliebhaber. Unser Ausflug nach Erstein, ins schöne Elsass, beschließt die Reihe Kunstgespräche 2010-2011 mit einer Exkursion ins Musée Würth France Erstein.

Dr. Monika Joggerst
Samstag, 16.04.11
11:00 - 15:00 Uhr
Exkursion
10,00 €
204607


Kunst-Spaziergang

Borofsky und Sidur - männlich/weiblich mal zwei. Wir sammeln uns in der Kunstschule. Nach einem kurzen Impulsreferat führen wir das Gespräch vor Ort weiter. Erst unter der Plastik des amerikanischen Gegenwartskünstlers Jonathan Borofsky „Freedom male/female“ auf dem Kulturforum, dann gehen wir in den Bürgerpark, wo die Plastik „Tod aus Liebe“ des sowjetischen Untergrundkünstlers Vadim Sidur seit 1984 steht.

Dr. Susanne Ramm-Weber
Dienstag, 31.05.11
18:30 - 20:30 Uhr
1 Termin
3 Unterrichtsstunden
Kunstschule, Atelier 4
6,00 €
204612


Das Kunstwerk im Zeitalter der digitalen Medien

Technische Neuerungen revolutionieren nicht nur unseren Alltag, sie verändern auch die Bedingungen der Möglichkeiten für Kunst. Als Walter Benjamin, eine der Leitfiguren der heutigen Medienwissenschaften, im ersten Viertel des letzten Jahrhunderts seinen Beitrag zum Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit veröffentlichte, waren es insbesondere die Fotografie und der Film, die für ihn zum Auslöser wurden, neu über Kunst nachzudenken. Heute sind es die digitalen Medien. Es sei insbesondere die Echtheit eines Werkes, die mit ihrer Reproduzierbarkeit infrage gestellt werde. Hierin, so Benjamin, gründe jedoch die Autorität der Kunst. So vermittle sich über die materielle Dauer geschichtliche Zeugenschaft. Insofern führe der Verlust der Originalität des Werkes bzw. das Verkümmern von dessen Aura zu einer „Liquidierung des Traditionswertes am Kulturerbe“. Über die Auseinandersetzung mit der Kunsttheorie die Frage nach dem Original und damit dem Kunstwerk im Zeitalter der digitalen Medien zu stellen, dient der Vortrag der Bild- und Kunstwissenschaftlerin aus Bühl, Dr. Martina Sauer.

Dr. Martina Sauer
Freitag, 01.04.11
19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin
2 Unterrichtsstunden
VHS-Vortragsraum 102
6,00 €
204615






 
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